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Sehverlust und Sehnervschaedigung behandeln.

Dank nicht-invasiver Wechselstromtherapie kann das Restsehvermögen trotz Sehnervschädigung erheblich verbessert werden

Die neuartige Wechselstromtherapie, mit der das Restsehvermögen aktiviert werden kann, bietet Menschen, die unter den Folgen einer Sehnervschädigung leiden, endlich große Chancen. Das Savir-Zentrum in Magdeburg bietet eine Wechselstromtherapie an, mit der das Restsehvermögen optimal gestärkt werden kann. Die Therapie fußt auf wissenschaftlichen Erkenntnissen, die unmittelbar in die klinische Praxis übertragen werden konnten. Mit dem Savir-Zentrum wurde eigens ein medizinisches Zentrum geschaffen. Es ist zugleich Anlaufstelle für interessierte Patienten. Das Zentrum verfügt über alle diagnostischen und therapeutischen Verfahren zur visuellen Restitution.

Sehverlust: Sehnervschädigungen sind doch reversibel

Gesichtsfeld-Defekte aufgrund von einer Beschädigung des Sehnervs, der Netzhaut oder des Gehirns galten als nicht behandelbar. Patienten konnte keine Hoffnung auf Besserung gemacht werden. Diese Position hat sich dank der Forschungsergebnisse von Prof. Dr. Bernhard A. Sabel (Universität Magdeburg) grundlegend geändert.
Vor allem handelt es sich um Sehnervschädigungen, die zu einem eingeschränkten Gesichtsfeld führen können, aber auch Schäden der Retina und des Gehirns haben eine ähnliche Wirkung. Es sind Patienten, die selten vollständig erblindet sind. Sie verfügen in der Regel über eine mehr oder weniger stark vorhandene Restsehfähigkeit. „Diese Restsehfähigkeit gilt es optimal zu aktivieren. Mit unserem Wechselstrom-Verfahren werden die noch vorhandenen Informationen aus dem geschädigten Sehnerv vom Gehirn besser interpretiert und verarbeitet. Dem Gehirn kommt dabei die Rolle eines Verstärkers zu. Indem die ankommenden Impulse verstärkt werden, verbessert sich die Sehkraft des Patienten“, so Prof. Dr. Sabel.

„Diese Restsehfähigkeit gilt es optimal zu aktivieren“, so Prof. Dr. Sabel

Die Therapeuten am SAVIR-Zentrum setzen mit der Stromtherapie auf eine altbewährte Behandlungsform. Schon vor über 100 Jahren berichtete der Augenarzt PD Dr. Ludwig Mann aus der Königlichen Universitätsklinik zu Breslau von der Verbesserung von Gesichtsfeld-Defekten durch elektrischen Strom. Um die Potenziale der Wechselstrom Therapie in Zukunft weiter auszuschöpfen und zu ergründen, kooperiert das SAVIR-Zentrum eng mit dem Forschungsverbund REVIS (Restoration of Vision after Stroke).

Bild: © Alex – Fotolia.com