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Wir setzen verschiedene Methoden ein, um die Sehkraft wiederherzustellen: Sehtraining und nicht-invasive Hirnstimulation. Ob bei Ihnen eine Behandlung in Frage kommt, erfahren Sie anhand der nachfolgenden Liste.

In vielen Fällen, in denen von einem „vollständigen Sehverlust“ ausgegangen wird, ist in Wirklichkeit ein Restsehvermögen vorhanden. Ob Sie ein Restsehvermögen haben, wissen Sie selbst am besten: Ein Restsehvermögen ist vorhanden, wenn Sie subjektiv noch etwas sehen, auch wenn das Gesichtsfeld sehr klein ist, Sie verschwommen sehen oder nur Hell und Dunkel unterscheiden können. Die Sehtests beim Augenarzt sind nicht dafür ausgelegt, das Restsehvermögen zu untersuchen, sondern dafür, Defizite festzustellen. Daher können Sie noch Sehvermögen haben, selbst wenn bei der Gesichtsfeldmessung durch den Augenarzt alles schwarz bleibt.

Wenn Sie eine oder mehrere der genannten Voraussetzungen erfüllen, können Sie von der SAVIR-Methode profitieren:

  • „Kortikale Blindheit“ (Sehverlust ohne morphologisch nachweisbare Schädigung)
  • Makuladegeneration
  • Visuelle Wahrnehmungsstörungen (auch ohne nachweisbare Gesichtsfeldeinschränkung)
  • Glaukom
  • Schädigung des Sehnervs (unabhängig von der Ursache)
  • Diabetische Retinopathie
  • Schlaganfall
  • Gehirntrauma
  • Amblyopie (Schwachsichtigkeit)

Anmerkung: In der Regel beginnen wir frühestens 3 Monate nach Eintritt des Sehverlusts mit der Behandlung. Für den Zeitraum, der seit dem Sehverlust vergangen ist, gibt es keine Obergrenze: Die Behandlung ist nicht weniger wirksam, wenn die Schädigung bereits viele Jahre zurückliegt.

Ausschlusskriterien für die Elektrostimulation

Wir können keine Elektrostimulation durchführen, wenn einer oder mehrere der folgenden Punkte auf Sie zutreffen:

  • Elektrische oder elektronische Implantate (z. B. Herzschrittmacher oder Defibrillatoren; in seltenen Fällen zulässig – bitte informieren Sie sich im Vorhinein)
  • Metallgegenstände im Kopf
    Anmerkung: Zahnimplantate oder kleine Titanschrauben sind kein Problem
  • Epileptische Anfälle in den letzten drei Jahren
  • Nicht entfernte Tumoren
  • Drogenmissbrauch
  • Psychiatrische Erkrankungen, z. B. Schizophrenie
  • Unbehandelter Bluthochdruck (über 160) oder um diesen Wert schwankender Bluthochdruck.
  • Unbehandelte Diabetes
  • Augeninnendruck von über 27 mmHg
  • Vollständige Blindheit auf beiden Augen