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„Tatort“-Drehbuchautor Andreas Pflüger kommt in die Stadtbibliothek in Magdeburg.

Für den Kriminalroman „Niemals“ erhielt Andreas Pflüger in diesem Jahr den Deutschen Krimipreis. Bei der Recherche für seinen Bestseller arbeitete er eng mit dem Magdeburger Direktor des Institutes für Medizinische Psychologie, Prof. Dr. Bernhard A. Sabel, zusammen. Unter der Überschrift „Die Blindenflüsterer“ erzählen der Autor und der Wissenschaftler am Freitag, 31. August, um 19.30 Uhr in der Stadtbibliothek in Magdeburg von der Entstehung des Erfolgsbuches und ihrer fruchtbaren Zusammenarbeit. Dazu liest Andreas Pflüger Passagen aus seinem preisgekrönten Werk. Andreas Pflügers Krimiheldin Jenny Aaron ist eine Polizistin mit überragenden Fähigkeiten, obwohl sie blind ist. In „Niemals“ drängt man sie zur Rückkehr in eine geheime Sondereinheit, in der sie früher war. Es wäre wieder ein Leben aus purem Adrenalin. Doch will sie das?

Die Herausforderung für den Autor Andreas Pflüger bestand darin, aus der Perspektive einer blinden Hauptperson zu schreiben. Der Autor wollte dazu in der bestmöglichen Weise recherchieren. Rückblickend sagt er: „Erst mit Hilfe von Bernhard Sabel, einem der weltweit führenden Experten, konnte ich so tief in die Materie eindringen, wie es nötig war. Unsere Zusammenarbeit ist für mich ein Privileg und ein Geschenk.“

Prof. Sabel spielt als Romanfigur selbst eine Rolle in „Niemals“. Als Andreas Pflüger an ihn mit der Bitte herantrat, ihm Einblick in die Welt der Sehbehinderung und ihre Behandlung aus medizinisch-psychologischer Sicht zu geben, war der renommierte Magdeburger Wissenschaftler sogleich von der Idee begeistert. Es gefällt ihm, dass die Polizistin nicht schwach und hilflos ist, wie blinde Menschen oft zu Unrecht dargestellt werden. „Sie kann vielen Blinden Hoffnung geben“, sagt Prof. Sabel, und schmunzelt: „Dass sich mein Alter Ego in den Romanen findet, ist natürlich auch ein großes Vergnügen.“

Andreas Pflüger und Bernhard Sabel freuen sich auf einen Abend, an dem sie beweisen wollen, dass Fiktion und Wissenschaft aufs Schönste zusammengehören können.

Mehr zur Veranstaltung: Die Pressestelle „Landeshauptstadt Magdeburg“