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Um die Mechanismen der Seherholung zu verstehen, sollte man zunächst verstehen, wie „normales“ Sehen funktioniert. Das Sehen ist ein komplexer Vorgang, der neben der korrekten Funktionsweise der Optik und der Netzhaut im Auge vor allem auch ein gut funktionierendes Gehirn braucht. Lichtwellen werden in elektrische (neuronale) Impulse verwandelt und über die Sehnerven ins Gehirn geschickt. Erst dort werden diese Signale analysiert und interpretiert und subjektives Sehen entsteht. Das Sehen ist somit vor allem das Ergebnis einer komplexen Informationsverarbeitung im Gehirn.

Die Basis der SAVIR-Therapie ist die Annahme, dass der verringerte Informationsfluss bei einer Netzhautschädigung verbessert werden kann, indem man sich die Neuroplastizität zunutze macht und dadurch die Informationsausbeute erhöht. Das Ziel dieser holistischen (ganzheitlichen) Therapie ist, das Restsehvermögen zu stärken, indem die Funktion der noch verbliebenen Zellen und Gehirnnetzwerke optimiert wird.

Der schnellste und billigste Weg zur Verbesserung der Sehfähigkeit ist zunächst die Optimierung der (physikalischen) Sehreize selbst, damit mehr Lichtreize im Auge ankommen, beispielsweise durch stärkeres Licht, verbesserten Kontrast, Vergrößerung der Buchstaben etc. Da das aber meist nicht ausreicht bedarf es einer holistische Behandlung der Patienten selbst.