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An einem Fallbeispiel wollen wir die Wirkung der holistischen SAVIR-Sehtherapie vorstellen. Benjamin P., 27 Jahre alt, erlitt durch einen Überfall schwere Verletzungen, wodurch unter anderem seine Sehfähigkeit auf beiden Augen stark betroffen war: Links konnte er gar nichts mehr sehen und rechts nur noch sehr wenig. Durch eine neurologische Rehabilitation erholte sich die Sehleistung spontan auf dem rechten Auge recht gut. Das linke Auge aber blieb fast blind.

Etwa ein Jahr nach dem tragischen Ereignis kam Benjamin ins SAVIR-Center (Magdeburg) Auffällig waren seine überaus positive Haltung und seine uneingeschränkte Akzeptanz des Sehverlustes. Sei Wunsch war es, ein kleinwenig Sehleistung dazuzugewinnen. Damit wäre er schon glücklich. Im SAVIR-Center wurde er täglich zwei Wochen lang mit Wechselstrom behandelt, psychologisch beraten, lernte Augenyoga und Entspannungstechniken und verbrachte seine Freizeit mit Dingen, die Spaß machten.

Am Ende der Behandlung verbessert sich die Sehleistung von zehn auf 15 Prozent. Subjektiv bemerkte er, dass er Leuchtreklamen mit dem linken Auge besser sehen konnte, dass alles „irgendwie heller“ war und er das deutliche Gefühl hatte, im Gehirn bewege sich etwas. Wir wiesen ihn darauf hin, dass die Wechselstromtherapie noch einige Wochen nachwirken könne und dass Augenyoga, Sehtraining und Entspannung durchaus auch noch zur weiteren Erholung beitragen könne, wenn er regelmäßig üben würde.

Benjamin übte viel und kam vier Monate später zu einer Nachuntersuchung zurück. Die Veränderungen waren unglaublich, denn Benjamin hatte ein beachtliches Ergebnis: nicht die zuletzt gemessenen 15 Prozent, sondern 74 Prozent Gesichtsfeld! Er schrieb dazu

„… das ist echt unglaublich. Ich sehe mehr, auch so Kleinigkeiten. Ich hab schon Tränen in den Augen vor Glück. Also ist echt unglaublich. Und mit dem (linken) Auge ist auch durch die Behandlung das Sehen auf dem Auge viel leichter geworden.  Ich mach jetzt jeden Tag Yoga für die Augen und ich bin schon viel glücklicher. Jetzt weiß ich, ich hab kein Auge verloren sondern ein gesundes gewonnen. Wirklich Danke für alles.“

Benjamin ist ein großer Ausnahmefall, und nur wenige Patienten erholen sich so dramatisch durch unsere Therapie. Dennoch sind Fälle wie Benjamin und die vielen anderen Patienten, denen wir helfen konnten ihre Seheinschränkung zu verbessern und im Alltag besser zurechtzukommen, unser Ansporn, weiter zu forschen und am holistischen Konzept zu arbeiten. Das traditionelle Motto „blind bleibt blind“ kann ad acta gelegt werden, denn da ist wirklich mehr Licht am Ende des Tunnels.