Amblyopie
Alle Infos zur Amblyopie

Was versteht man unter dem Begriff Amblyopie?

Das Wort Amblyopie stammt aus dem Griechischen (Amblyopia) und bedeutet „stumpfes Auge“. Gemeint ist die verminderte Sehschärfe eines Auges ohne bekannte organische oder neuronale Ursache. Ein weiterer medizinischer Fachbegriff dafür lautet Schwachsichtigkeit. Immerhin fünf Prozent aller Kinder in Deutschland leiden an dieser Form der Sehstörung.

Die Bilder, die von beiden Augen an das Gehirn gesendet werden, werden in der Regel gleichmäßig und gleichzeitig verarbeitet. Bei von einer Amblyopie betroffenen Kindern kann ein Auge besser sehen und liefert ein schärferes Bild ab als das andere. Daraufhin bevorzugt das Gehirn dieses Auge, was dazu führt, dass sich das schwächere Auge nicht richtig entwickeln kann. In der Folge lässt dessen Sehleistung weiter nach, als ob es vom Gehirn „abgeschaltet“ wurde.

Porträt Prof. Sabel rund

Prof. Dr. Bernhard Sabel

„Die Optimierung der Sehrestleistung ist eine ganzheitliche Ergänzung zu augenärztlichen Therapie­verfahren wie Augentropfen oder OPs. Wir machen da weiter, wo die Augenheilkunde aufhört. Wir kombinieren schulmedizinische Wissenschaft mit Erkenntnissen aus der modernen Hirnforschung und Verfahren der traditionellen Medizin.“

Die Ursachen für eine Amblyopie

Meist betrifft die Sehstörung nur ein Auge, was aber nicht unbedingt daran liegt, dass das Auge krank ist, sondern dass das Gehirn die Bilder, die das Auge sendet, nicht richtig verarbeitet. Vermutlich waren im Vorfeld die Sehzellen dieses Auges nicht ausreichend stimuliert, oder die Augen standen nicht exakt auf der gleichen Achse (leichtes Schielen), so dass wegen der so entstandenen Doppelbilder das schwache Auge die Verbindung zum Gehirn nicht normal entwickeln konnte.

In manchen Fällen hat die Amblyopie organische Ursachen wie beispielsweise ein hängendes Oberlid oder einen angeborenen Grauen Star.

Eine Amblyopie kann sich aus verschiedenen Grundproblematiken heraus entwickeln und zeigt sich daher mit unterschiedlichen Symptomen. Gerade bei Kleinkindern, die sich nicht äußern können, ist es für die Eltern schwer, eine Schwachsichtigkeit zu erkennen. Daher sind die regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen wichtig, auch die beim Augenarzt.

Dies gilt insbesondere, wenn ein Kind schielt, weil sich dann in der Folge eine Amblyopie entwickeln kann. Auch wenn ein Kind Probleme damit hat, Gegenstände zu erkennen, könnte es schwachsichtig sein. Später treten oft Probleme beim Schreiben oder Lesen auf. Auch das räumliche Sehen ist bei einer Amblyopie beeinträchtigt.  Es kommt relativ häufig vor, dass das Sehproblem in der Kindheit nicht erkannt wird, weil Kinder sich schnell daran gewöhnt haben, nur mit einem Auge scharf zu sehen und das Problem dann nicht von der Außenwelt bemerkt wird.

Weil die Augen beim Schielen in verschiedene Richtungen schauen, erhält das Gehirn verschiedene Informationen, die es nicht zu einem Gesamtbild verarbeiten kann. Es erkennt ein Bild als richtig an und ignoriert das Bild vom schielenden Auge, damit keine Doppelbilder entstehen. Dann schaltet das Gehirn die Reizverarbeitung von diesem Auge allmählich ab.

Wenn das rechte und das linke Auge unterschiedlich gut sehen können, kann es zu einer Amblyopie kommen. Beispielsweise könnte das linke Auge kurzsichtig, das rechte weitsichtig sein. Auch hier hat das Gehirn Schwierigkeiten, die von den Augen angelieferten Bilder zu einem verschmelzen zu lassen und schaltet daher eins aus.

Stellt der Augenarzt oder ein Orthoptist eine Amblyopie fest, informiert er gleichzeitig über die Behandlungsmöglichkeiten. Am besten sollte sie noch im Kindesalter behandelt werden. Die Sehentwicklung ist meist im frühen Teenageralter abgeschlossen, danach kann – jedenfalls nach gängiger Lehre der Schulmedizin – kaum noch etwas korrigiert werden. Eventuelle organische Ursachen müssen vorab operativ beseitigt werden.

Neben einer korrigierenden Brille hat sich in der Amblyopietherapie die sogenannte Okklusion bewährt. Dabei wird das gesunde Auge abgeklebt, wodurch das schwache Auge zum Sehen gezwungen wird. Es gilt die Lehrmeinung, dass dies nur in der Kindheit funktioniert. Neuere Forschung zeigt aber, dass eine solche Therapie auch im Erwachsenenalter anschlägt, denn das Gehirn hat eine Anpassungsfähigkeit (Plastizität) bis ins höhere Alter.

Wie kann die SAVIR-Therapie bei einer Amblyopie helfen?

Bei der SAVIR-Therapie handelt es sich um eine Wechselstrombehandlung, welche die Durchblutung der Retina verbessert und gleichzeitig die Plastizität des Gehirns stimuliert. Dabei reorganisiert sie dessen Netzwerke. Das hat sich bei einer Amblyopie besonders bewährt, da es ja hier darum geht, dass das Gehirn die von den Augen gesendeten Bilder nicht richtig verarbeiten kann.

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Unsere Patienten kommen aus ganz Deutschland und vielen Ländern weltweit zu uns nach Magdeburg:  z. B. aus Österreich, Italien, Frankreich, Polen, Schweiz Malta, Türkei, USA, Kanada, Dubai/Vereinigte Arabische Emirate, Russland, Ukraine, Vietnam, China, Neuseeland, Australien.

weltweit einzigartige, holistische Therapie bei Sehnerv­schädigung

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Jahre führend in der Forschung

langjährige Erfahrung und Erfolge in der Patienten­behandlung

Zur individuellen Behandlung in Magdeburg werden pro Woche nur eine begrenzte Zahl von Patienten für die zweiwöchige Therapie neu aufgenommen. Dadurch kann beispielsweise die Uhrzeit der täglichen Behandlung im Savir-Center in Magdeburg mit jedem Patienten auf dessen Vorliebe abgestimmt werden. Es gibt weder lange Wartezeiten noch Behandlungen im Schnelldurchgang. 

Das Expertenteam:  Prof. Dr. Bernhard Sabel (links), Kornelia Sabel (Psychotherapeutin), Prof. Dr. Andrea Antal und Dr. Tim-Oliver Treuheit.

Expertenteam Savir-Center
Mein Sichtfeld hat sich verbessert, im Spiegel sehe ich wieder mein Gesicht und nicht nur Umrisse. Meine Erwartungen wurden voll erfüllt.
Michael Gottschling
2019
Wir haben uns mal gründliche Recherche für Savir entscheiden. Savir bietet mit seinem Therapieangebot die Möglichkeit, den Körper als Ganzes zu sehen. Die Augen werden sowohl durch dir eigentliche Behandlung und durch das zusätzliche Angebot unterstützt, um eine Verbesserung der Sehleistung zu erreichen.
Johannknelt Nils
2020
Wohltuende Atmosphäre von Sicherheit und Geborgenheit; Denken in Potenziale statt in Defiziten; Deutlich vertieftes Verständnis des eigenen Sehzustandes
K. Wächtler
2020
Die Betreuung ist großartig. Das ganze Team ist ausgesprochen freundlich, hilfsbereit und beantwortet geduldig jede Frage. Sorgen und Beschwerden werden ernst genommen und die Behandlung individuell auf den Patienten angepasst. Großartig finde ich auch, dass den Patienten keine falschen Hoffnungen gemacht werden, sondern die Erfolgs­aus­sichten ganz realistisch dargelegt werden.
Paula Hartmann
2019
Beim ersten Besuch wurde ich sehr herzlich begrüßt, habe mich nie allein gefühlt, mir wurde sofort alles Schritt für Schritt erklärt. Die Atmosphäre im Center ist spitze die Sorgen und der Stress wird vor der Türe gelassen.​
Sabrina Demharter
2020
Zu meinem großen Glück erfuhr ich von SAVIR. Nachdem ich jetzt im Juni zwei Wochen bei Prof. Dr. Sabel und seinem Team 2 Wochen in Behandlung war, hat sich mein Sehen deutlich verbessert und damit meinen Alltag wesentlich erleichtert.
Sebastian Schmid‎
2020

Savir-Therapie: Aus der Forschung