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Savir-Center

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Erste Antworten auf Ihre Fragen

Sie haben viel zu bedenken und sicher auch Fragen. Die häufiger gestellten Fragen haben wir weiter unten beantwortet. Gerne können Sie sich aber auch telefonisch an uns wenden. Da wir jeweils montags neue Patienten aufnehmen, rufen Sie bitte vorzugsweise dienstags bis donnerstags zwischen neun und 16 Uhr bei uns im Savir-Center an oder senden Sie uns eine E-Mail. Wir melden uns schnellstmöglich. Versprochen.

Die Behandlung mit Mikrostrom ist eine nicht-invasive (äußerlich-angewandte) Methode zur Stimulation von Hirnfunktionen. Sie wird eingesetzt nach einem Schlaganfall und Gehirntrauma sowie bei Erkrankungen des Sehnervs oder der Netzhaut. Also beim Sehnervschaden, Glaukom, Makuladegeneration, diabetischer Retinopathie oder Amblyopie. Über die Verabreichung von Stromimpulsen wird die Synchronisation des Gehirns verbessert, das heißt, die Nervenzellen im Gehirn arbeiten wieder besser zusammen und die Durchblutung optimiert. Das Gehirn arbeitet wie ein Verstärker, der die Restsehimpulse analysiert und interpretiert.  Verbesserungen der Synchronisation führen zu einer besseren Verstärkung des sogenannten „Residualsehens“

Die verschiedenen Hirnareale kommunizieren über sehr schwache elektrische Impulse (so genannte „Aktionspotenziale“) miteinander. Wenn zwei Gehirnareale oft miteinander kommunizieren, verstärkt sich deren Verbindung. Ist dies hingegen selten der Fall, wird die Verbindung schwächer oder geht verloren. Dieses Prinzip, nach dem nicht genutzte Verbindungen verschwinden, gilt für jede Art von Schädigung, unabhängig davon, wo sie auftritt: in der Netzhaut, im Sehnerv oder tief im Gehirn.
Genau wie trainierte Muskeln stärker werden, kann auch die Verbindung zwischen dem Auge und den für das Sehen zuständigen Gehirnarealen (etwa dem visuellen Cortex) durch häufige Nutzung gefestigt werden. Während beim Sehtraining kleine Lichtstimuli zum Einsatz kommen, die winzige Bereiche der Netzhaut aktivieren, werden bei der Elektrostimulation mit Wechselstrom von einem Stimulationsgerät elektrische Impulse ausgesandt und durch verschiedene Elektroden geleitet, die     in der Nähe der Augen angebracht sind. Diese Stromreize veranlassen die Nervenfasern und neuronalen Netzwerke, öfter zu feuern, was die Konnektivität der „Datenautobahn“ zwischen Auge und Gehirn erhöht. Vor allem dann, wenn alle Zellen gleichzeitig und synchron feuern, was der    Wechselstrom bewirkt, wird die Verbindung dauerhaft gestärkt. Im Ergebnis reagieren diejenigen Hirnareale, die wegen der partiellen Blindheit weniger sensibel für die eingehenden Stromreize waren, nach der Elektrostimulation wieder stärker. Damit sprechen sie dann auch wieder besser auf die natürlichen elektrischen Signale an, die von der Netzhaut im Auge an das Gehirn gesandt werden.
Bei teilweise erblindeten Patienten kann das Gehirn die visuellen Informationen nicht adäquat verarbeiten oder erhält vom Auge zu wenige Informationen. Dadurch entstehen die so genannten „Gesichtsfelddefekte“. Bei der Behandlung wird die Empfindlichkeit dieser teilweise geschädigten Bereiche erhöht, und die verbleibenden Gehirnzellen werden wieder aktiver. Dadurch vergrößert sich das Gesichtsfeld, und die Reaktionszeiten verkürzen sich.
Sehen ist ohne Informationen von der Netzhaut nicht möglich. Doch erst die Aktivität der kortikalen Netzwerke im Gehirn, die die von der Netzhaut eintreffenden Informationen analysieren, ermöglicht die bewusste Erfahrung des Sehens. Unsere Mikrostromtherapie     zielt auf genau diese Netzwerke im Gehirn ab und verändert die Verbindungen zwischen verschiedenen Hirnarealen. Durch diese Veränderungen verbessert sich dann die Sehkraft.

Das Savir-Center behandelt Patienten mit Sehstörungen aufgrund von Schädigungen des zentralen Nervensystems, d. h. von Netzhaut, Sehnerv und Gehirn. Behandelbare Erkrankungen:
  • „Kortikale Blindheit“ (Sehverlust ohne morphologisch nachweisbare Schädigung)
  •  trockene Makuladegeneration
  • Visuelle Wahrnehmungsstörungen (auch ohne nachweisbare Gesichtsfeldeinschränkung)
  • Glaukom
  • Schädigung des Sehnervs (unabhängig von der Ursache)
  • Diabetische Retinopathie
  • Unspezifischer und unerklärlicher Sehverlust
  • Schlaganfall mit Sehverlust
  • Gehirntrauma
  • Amblyopie (Schwachsichtigkeit)
  Was wir nicht behandeln können:
  • Probleme mit dem optischen Apparat, also der Lichtbrechung des Auges. (Das sind die Hornhaut und die Linse).
  • Grauer Star
  • Feuchte Makuladegeneration
Und wir führen keine LASIK durch

Lange dachte man, dass ein Sehverlust nach der Schädigung der Netzhaut, des Sehnervs oder des Gehirns, etwa durch einen Schlaganfall, ein Glaukom oder andere Ursachen, unumkehrbar sei. Daher ging man davon aus, dass auch die visuelle Beeinträchtigung bei alltäglichen Tätigkeiten wie Lesen und Autofahren sowie bei der räumlichen Orientierung nicht behandelbar sind.

Mehrere neue Studien deuten nun aber darauf hin, dass die Behandlung der betroffenen Patienten mit nicht-invasiver, wiederholter, transorbitaler Elektrostimulation mit schwachem Mikrostrom während 10 Tagen (30–45 Minuten täglich) die visuelle Beeinträchtigung signifikant verringert und die sehbezogene Lebensqualität deutlich verbessert. Bei diesen Studien von Prof. Dr. Bernhard Sabel und seinem Team führte die Behandlung mit Mikrostrom zu einer durchschnittlichen Wiederherstellung des verlorenen Gesichtsfelds um bis zu 60%. Die … behandelten Patienten zeigten im Gegensatz zu den Patienten der Kontrollgruppe, die die Behandlung nicht erhalten hatten, ein signifikant vergrößertes Gesichtsfeld. Die Patienten gaben zudem an,  ihr „allgemeines Sehvermögen“ habe sich verbessert.

Dank klinischer Studien lässt sich einschätzen, wie groß die Wirkung einer Elektrostimulation des Gehirns sein wird. Die folgenden Werte entsprechen den durchschnittlichen Veränderungen nach einer zehntägigen Behandlung:

  • Vergrößerung des Gesichtsfelds um durchschnittlich 25 Prozent
  • Verbesserung des Sehvermögens im geschädigten Bereich des Gesichtsfelds um durchschnittlich 60 Prozent
  • Subjektive Verbesserungen bei 80 Prozent der Patienten

Aber etwa 20-30% der Patienten zeigen keine Verbesserungen.

Anmerkung: Die Durchschnittswerte zeigen nicht an, welche Verbesserung jeder einzelne Patient erzielen wird. Die Durchschnittswerte schließen Patienten mit überdurchschnittlichen Verbesserungen, Patienten mit unterdurchschnittlichen Verbesserungen und Patienten, bei denen gar keine Verbesserungen erzielt wurden, mit ein. Bitte beachten Sie, dass die Verbesserungen individuell unterschiedlich ausfallen.

Es wurden keine ernsten Nebenwirkungen beobachtet. Selten berichten Patienten jedoch über temporäre

  • leichte Kopfschmerzen
  • Schlafstörungen nach den ersten Behandlungen
  • Leichter Schwindel
  • Müdigkeit
  • Temporäre Blutdruckschwankungen

Es ist gut möglich, dass Ihr Arzt noch nichts von Savir oder visueller Restitution gehört hat. Die nicht-invasive Elektrostimulation mit Mikrostrom ist eine Behandlungsmethode, die seit über 10 Jahren entwickelt und erforscht wird.

Erst in den letzten Jahren wurden klinische Nachweise der Wirksamkeit veröffentlicht. Daher wäre es nicht erstaunlich, wenn Ihr Arzt die Therapie noch nicht kennt.

Unser Patient Joe Lovett beispielsweise hörte von seinem Arzt folgendes, als er ihn auf die visuelle Restitution ansprach: „Sie verschwenden Zeit und Geld. Vergessen Sie es!“. Doch als der Arzt feststellte, dass sich die Sehkraft von Joe Lovett durch die Savir-Therapie tatsächlich verbessert hatte, schickte er weitere Patienten zur Behandlung.

Bitte kontaktieren Sie uns. Wir teilen Ihnen gerne die voraussichtlichen Behandlungskosten mit.

Die ambulante Savir-Therapie dauert zwei Wochen. Als Patient kommen Sie jeden Tag (außer Samstag und Sonntag) zur Behandlung und gegebenenfalls zu Übungen. An diesen Tagen haben Sie Zeit, Magdeburg zu erkunden. Der Montag in der ersten Woche sowie der Mittwoch und der Donnerstag in der zweiten Woche sind Diagnostik- und Gesprächstage. An diesen Tagen werden Sie sich zwischen drei und fünf Stunden in der Praxis aufhalten.

Folgende Punkte sollten Sie erwägen, wenn Sie eine Behandlung in Betracht ziehen:

  • Es gibt weder Nebenwirkungen noch Gefahren.
  • Es ist wissenschaftlich nachgewiesen, dass eine ausgezeichnete Chance besteht, Ihre Sehwerte und Ihre Lebensqualität zu verbessern. Die Patienten berichten, dass sie z.B. besser lesen können, Zusammenstöße vermeiden, ihre Hobbys wieder ausüben können, mehr Vertrauen in ihre Mobilität entwickeln und insgesamt besser sehen, beispielsweise weil ihre Sicht weniger verschwommen ist oder sie sich weniger geblendet fühlen.
  • Bei ca. 70 Prozent unserer Patienten verbesserte sich das Gesichtsfeld, und sie berichteten von subjektiven Verbesserungen.

Wir können leider nicht garantieren, dass bei jedem Patienten eine Verbesserung der Sehkraft eintritt. Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, doch es gibt keine absolute Sicherheit (was übrigens für die meisten medizinischen Behandlungen gilt).

Haben Sie eine Frage, die hier unbeantwortet geblieben ist? Wir helfen Ihnen gerne persönlich weiter. Nehmen Sie zu uns ganz unverbindlich Kontakt auf. Wir antworten schnell.